Cocktail Klassiker


Es gibt unzählige Cocktails auf der Welt und sicherlich wird jeden Tag mindestens ein neuer erfunden. Doch einige Cocktails dürfen auf keiner Cocktailkarte fehlen. Dennoch weiß man häufig nicht, was genau sich dahinter verbirgt. Deshalb hier eine Übersicht über die wahren Klassiker:

Bloody Mary: Der blutrote Cocktail besteht aus Tomatensaft und Wodka,
hinzu kommen je nach Geschmack Salz, Pfeffer, Zitrone, Tabasco und manchmal auch Worcestersauce. Die alkoholfreie Variante ohne Wodka ist als Virgin Mary bekannt. Woher genau der Name Bloody Mary stammt ist nicht hundertprozentig geklärt. Möglicherweise bezieht er sich auf die englische Königin Maria Tudor, die diesen Spitznamen nach ihrer gewalttätigen Verfolgung der Protestanten erhalten hatte. Andere Quellen behaupten kein geringere als Ernest Hemingway habe diesen Namen vorgeschlagen, weil der Cocktail ihn an ein Mädchen namens Mary erinnerte, das er mit dem Bucket of Blood Club in Verbindung brachte. In jedem Fall ist Bloody Mary ein äußerst origineller Name für einen sehr wohlschmeckenden individuellen Cocktail.

Caipirinha: Caipirinha ist vermutlich einer der weltweit bekanntesten Cocktails überhaupt. Der Name bedeutet so viel wie Hinterwäldler oder Landei. Der Caipirinha stammt aus Brasilien und besteht aus dem Zuckerrohrschnaps Cachaca, Limettensaft, braunem Zucker, Limetten und viel Eis. Zu beachten ist dabei, dass in Brasilien weißer Zukcer und Eiswürfel statt Crushed Ice verwendet werden. Caipirinha ist ein besonders erfrischender Cocktail, der gerade im Sommer Hochsaison hat.

Daiquiri: Der Daiquiri wird in einer flachen Cocktailschale serviert. Der Name geht auf eine gleichnamige kubanische Siedlung zurück. Daiquiri besteht aus Rum, Limettensaft und Zucker- oder Fruchtsirup. Sehr belibet ist auch der Frozen Daiquiri. Er ist durch das viele Eis sehr kalt und hat eine cremige Konsistenz.

Margarita: Die Margarita besteht aus Tequila, Triple Sec und Limettensaft. Charakteristisch ist der Salzrand am Glas. Ebenso wie beim Daiquiri gibt es auch bei der Margarita eine Frozen Version, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen gemixt werden kann. Benannt wurde dieser Cocktail vermutlich nach einem Showgirl.

Tequila Sunrise: Der Tequila Sunrise ist ein sehr fruchtiger Cocktail auf der Basis von Tequila. Hinzu kommen Orangensaft, Zitronensaft und Grenadine. Da die Grenadine erst zum Schluss und sehr vorsichtig hinzu gegeben wird, sinkt sie nach unten und es entstehen die verschiedenen Farbstufen, die an einen Sonnenaufgang denken lassen – daher der Name.

Long Island Iced Tea: Der Long Island Iced Tea enthält keinerlei Tee. Der Name kommt von seinem dunklem Aussehen. Dafür enthält er mit Rum, Wodka, Gin, Tequila und Triple Sec gleich mehrere starke Alkohole. Hinzu kommen nur noch Zitronen- oder Limettensaft und Zuckersirup. Ebenfalls zu den sehr starken Cocktails gehört der Zombie. Dieser besteht aus verschiedenen Sorten Rum und einigen Fruchtsäften. Anders als beim Long Island Iced Tea wird beim Zombie mit dem Namen nicht der hohe Alkoholgehalt verschleiert – ganz im Gegenteil.


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